SICHERHEIT UND VORSICHT

 

 

 

 

Denken Sie daran, dass bei Ihrem kranken Angehörigen

nichts mehr so ist wie es einmal war

 

  • Plötzlich findet er die Flasche mit dem Abwaschmittel und will daraus trinken - die Farbe des Putzmittels reizt zum Trinken. Im Gegensatz zu Wasser, sieht er die Flüssigkeit.
  • Verwahren Sie Medikamente außer Reichweite und denken Sie daran, dass viele unserer Zimmerpflanzen äußerst giftig sind.
  • Schaffen Sie Möglichkeiten zum Festhalten in der ganzen Wohnung (besonders in der Dusche, Badewanne und Toilette). Dies kann vielleicht auch schon für Sie selbst eine Erleichterung sein.
  • Teppiche - auch wenn sie noch so schön und kostbar sind - sind wegzuräumen. Sie sind die größten Stolperfallen. Bitte auch andere Stolperfallen entfernen (elektrische Kabel, "Türdrischpel" usw. )
  • Der Kranke schaltet die Herdplatten ein oder vergisst sie auszuschalten. Suchen Sie eine Möglichkeit dies zu verhindern (Sicherungen einbauen bzw. im Schalterkasten herausdrehen).
  • Der Kranke stellt den Wasserhahn nicht ab. Achten Sie, dass der Stöpsel nicht das Waschbecken  verschließt, es könnte zu einer Überschwemmung kommen.
  • Ein Stuhl mit Armlehnen ist gemütlicher und erleichtert das Aufstehen.
  • Kalender helfen bei der zeitlichen Orientierung (Vortag ausstreichen), Zeichnungen oder Bilder auf Türen und Kasterln bei der örtlichen.
  • Färbige Teller oder Gläser sind auf einer weißen Tischdecke leichter zu sehen, als weiße bzw. durchsichtige. Vielleicht hilft auch ein färbiger WC-Deckel beim Toilettengang.
  • Der Fußboden muss nicht spiegelblank sein, er irritiert evtl. den Kranken
  • Lassen Sie in der Nacht die Türen offen bzw. installieren sie ein Nachtlicht - so findet der Angehörige leichter zur Toilette.
  • Eigene Erfahrung: ein neuer Bewegungsmelder war für den Kranken irritierend, da er das Lichteinschalten gewöhnt war.
  • Achten Sie darauf, dass beim Essen die Stühle nicht zu weit vom Tisch entfernt sind. Weniger Abstand ist beim Essen eine Erleichterung.

 

Qelle: angelehnt an www.1apharma.at

Eigene Erfahrungen

 

Wir empfehlen:

 

Die Autorinnen vermitteln einfach und verständlich Grundwissen über die Validation - die wertschätzende Haltung im Umgang mit Demenzkranken.

www.validation.or.at

 

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Sich im Alltag helfen können - Einblicke in Kurse für pflegende Angehörige


Zurück zu einem unbekannten Anfang - Dokumentation


Interview mit Naomi Feil
 

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