HERAUSFORDERUNG DEMENZ

mit Gerhard Spreitzer

 

Biografie im Kontext Demenz

 

https://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/detail/C2738/kostenfreies-online-angebot-zum-thema-herausforderung-demenz

 

 

Online-Impulsvortrag mit Fragemöglichkeit und Austausch

Mitwoch, 23. September 2020, 19.00 Uhr

 

Anmeldung bis Montag, 21. 9. 2020

bei

Ulrike Schwertner

Tel. 0676 8772 2427, E-Mail: ulrike.schwertner@kath-kirche-kaernten.at

 

EINLADUNG ZUM ONLINE-IMPULSVORTRAG MIT GERHARD SPREITZER
Herausforderung Demenz 5.IV 23.09.2020-1
Microsoft Word Dokument 57.9 KB

 

 

 

PFLEGELEXIKON VON RADIO KÄRNTEN

mit Gerhard Spreitzer

 

https://www.gerhard-spreitzer.at/pflegelexikon.html#c200

 

40 Tipps, die Sie bei der Pflege zu Hause brauchen

 

Von der

  • Früherkennung von Demenz

über

  • den Umgang und der Pflege des Kranken
  • das Umfeld
  • der Unterstützung von außen

bis zu

  • anderen Erkrankungen neben der Demenz
  • und vielen anderen wichtigen Fragen.

 

 

 

 

INFORMATIONEN, ANREGUNGEN UND TIPPS

HILFREICHES IM UMGANG MIT DEMENZKRANKEN

 

Seminar Gerhard Spreitzer

"Herausforderung Demenz"

Katholisches Bildungswerk, Jänner 2020

Mitschrift in Stichworten, Hörfehler vorbehalten

 

 

 

Um ein gutes Zusammenleben mit dem an Demenz Erkrankte zu gewährleisten, muss sich das Umfeld anpassen.

Für den Kranken selbst ist sein Verhalten, seine Einstellung "normal".

 

 

Für die Angehörigen ist das Annehmen der Veränderungen ein schwieriger Prozess, daher hier einige Erfahrungen und Tipps, die Erleichterung bringen:

  • Verlangsamung von Antworten auf Fragen - werden Sie nicht gleich ungeduldig.
  • Es schmeckt alles gleich - "Süß" bleibt  am längsten erhalten.
  • Die Farbkennung geht verloren. "Weiß" wird schlecht angenommen bzw. nicht mehr gesehen.
  • Verwenden Sie färbiges Geschirr, damit es auf einem hellen Tisch wahrgenommen wird.
  • "Nicht trinken" - einen roten Becher nehmen, ein durchsichtiges Glas sieht der Kranke nicht mehr.
  • Eine färbige WC-Brille montieren - ein weißes WC wird in einem weiß verfliesten Raum nicht richtig wahrgenommen.
  • Licht: Räume gut ausleuchten, damit keine Schattenbilder entstehen und keine Angst entsteht.
  • Was bedeutet "Mama"? Geborgenheit, Zuwendung.
  • Lesen verschwindet vor der Symbolerkennung.
  • Demenzkranken nicht auf Inkontinenz ansprechen, er kann das Defizit nicht zugestehen und wird wütend.
  • Urinieren: wenn die Blase nicht ganz entleert wird, ein paar Minuten aufstehen und herumgehen, dann noch einmal aufs WC.

 

Tag-/Nachtumkehr

kann wegen Schmerzen entstehen.

Schmerzen müssen nicht sein, auch nicht im hohen Alter.

Schmerz ist die häufigste Todesursache.

 

Wir empfehlen:

 

Die Autorinnen vermitteln einfach und verständlich Grundwissen über die Validation - die wertschätzende Haltung im Umgang mit Demenzkranken.

www.validation.or.at

 

Das Buch (3. Auflage) können Sie in unserer Bücherei ausborgen.

Sich im Alltag helfen können - Einblicke in Kurse für pflegende Angehörige


Zurück zu einem unbekannten Anfang - Dokumentation


Interview mit Naomi Feil
 

Video herunterzuladen unter

www.validation.or.at/videos

 

 

Das neueste Werk unsere langjährige Unterstützerin Maria Hoppe, Validationsexpertin, finden Sie als Lesung unter

https://youtu.be/nPvYnoV--Z4