WAS SOLLTEN SIE BEI DER MEDIKAMENTENEINNAHME BERÜCKSICHTIGEN?

 

 Hier finden Sie einige Tipps zur Einnahme von Medikamenten.

SHG Newsletter Juli 2013

 

Erkundigen Sie sich genau bei Ihrem Apotheker -

er ist der Experte und Ihre Vertrauensperson.

 

Auch bei homoöpathischen Mitteln ziehen Sie Ihren Apotheker zu Rate, geben Sie Ihren an Demenz erkankten Angehörigen nicht irgendwelche Arzneien.

Sie könnten damit eine Verschlechterung seines Zustandes herbeiführen.

 

  • Wann (vor, zu oder nach dem Essen) und wie (aufrechte Körperhaltung), mit welcher   und mit wieviel Flüssigkeit  soll das Medikament eingenommen werden. Mit Leitungswasser liegen Sie immer auf der richtigen Seiten?
  • Wieviel zeitlicher Abstand muss zwischen den Einnahmen des/der  Medikament(e) liegen?
  • Außen auf der Verpackung finden Sie auch die Aufbewahrungsbedingungen (Raumtemperatur, Kühlschrank) und das Ablaufdatum des Medikamentes.
  • Wenn Liqida (Lösungen) angebrochen sind,  ist das angegebene Haltbarkeitsdatum natürlich nicht mehr gültig.

Weiters:

  • Milch enthält Kalzium und soll nicht gleichzeitig mit Eisenpräparaten eingenommen werden.
  • Milch und Milchprodukte erhöhen den pH-Wert im Magen. Filmüberzogene Tabletten können sich dadurch verfrüht auflösen, daher sollte die Einnahme immer mit Wasser erfolgen.
  • Johanniskraut führt zu einem raschen Abbau der Alzheimermedikamente (Antidementiva) und schwächt daher deren Wirkung ab.
  • Grapefruitsaft sollte nicht zur Einnahme von Medikamenten verwendet werden. Durch den Grapefruitsaft werden manche Medikamente im Körper nicht abgebaut. Dadurch erhöht sich natürlich die Wirksamkeit dieser Medikamente so signifikant, dass der Patient in manchen Fällen mit jeder Tablette die doppelte Dosis erhält (Cholesterinsenker, Blutdrucksenkder, Herzmedikamente)
  • Wie oben erwähnt - zur Einnahme von Medikamenten ist am besten das Leitungswasser.

 

 

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