KONTAKTFREIE MEDIKAMENTENVERORDNUNG

Organisatorische Rahmenbedingungen

 

Für die Dauer der Pandemie können Medikamentenverordnungen auch nach telefonischer Kontaktaufnahme durch den Patienten erfolgen und Rezeptinformationen über die e-Medikationsappllikation direkt von der Apothe elektronisch abgerufen werden.

 

 

Allgemeine Informationen

  • gilt für die Dauer der Pandemie
  • elektronisch nur für Patienten möglich, die sich nicht von der e-Medikation/ELGA abgemeldet haben
  • wenn Präparate aus verschiedenen Gründen nicht mit der e-Medikation erfasst werden können oder keine ELGA-Bewilligung vorliegt,  muss ein Rezept ausgestellt und per Fax an die gewünschte Apotheke übermittelt werden

 

Ordination

  • Telefonische Kontaktaufnahme mit dem Arzt, das Rezept wird wie gewohnt in der Arztsoftware ausgestellt und in der e-Medikation erfasst (e-card Stecken nicht erforderlich).
  • Wichtig. Überprüfung der korrekten Speicherung in der e-Medikation durch den Arzt. Andernfalls ist ein Abruf durch die Apotheke nicht möglich und es muss in diesem Fall ein Fax übermittelt werden.

 

Apotheke

  • Sozialversicherungsnummer, Versicherungsanstalt und Name des Patienten wird bekanntgegeben.
  • Mittels Sozialversicherungnummer können die offenen Rezepte bzw. die Medikationsliste abgerufen werden. Der Zugriff ist auch ohne eMED-ID (Code am Rezept) und ohne e-card möglich.
  • Erfassung des Rezeptes in der Apothekernsoftware analog zum bestehenden Prozess für Rezepte, deren Rezeptcode nicht lesbar ist bzw. für Wahlarztrezepte. Sofern nicht klar ist, wo der Patient versichert ist, wird die Landesstelle der ÖGK zur Verrechnung herangezogen.
  • Erfassung der Abgabe mittels "Einlösung" der Verordnung und Übergabe des Medikaments.
  • Das Medikament kann auch an andere Personen abgegeben werden, wenn der Abholer den Namen und die Sozialversicherungsnummer des Patienten kennt.

 

Wichtig für die Arztordinationen

  • Es gibt keine Einschränkungen auf Fachgebiete.
  • Die Ausstellung der Verordnung aufgrund des telefonischen Kontaktes bzw. wenn der Patient nicht persönlich bekannt ist, liegt in der medizinischen Verantwortung des Arztes.
  • Bei Verordnung von Suchtgiften (Substitution) muss ein persönlicher Patientenkontakt bestehen.
  • Bei einer bereits dokumentierten Schmerztherapie ist auch eine Verschreibung ohne Patientenkontakt möglich.

 

 

Quelle: www.gesundheitskasse.at

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